Die Dzogchen-Lehre
ist keine Philosophie, keine religiöse Doktrin oder kulturelle Tradition. Ihre Botschaft verstehen heißt, die eigene wirkliche Situation zu erkennen, frei von jedem Selbstbetrug und jeder Täuschung, die unser Geist hervorruft.
So weist auch die Bedeutung des tibetischen Wortes Dzog-chen, "Große Vollkommenheit", auf den wahren, ursprünglichen Zustand jedes Individuums hin und bezieht sich nicht auf eine transzendente Wirklichkeit.


Chögyal Namkhai Norbu:
„Dzogchen – Der ursprüngliche Zustand"
Oddiyana Shang Shung Edition, 2009


Dargyäling wurde am 5. Juni 2009 von Chögyal Namkhai Norbu Rinpoche eingeweiht.

Ling heißt u.a. auf tibetisch (gLing) "Platz", "Zentrum", "Zufluchtsort": ein Ort, an dem die (Dzogchen-) Lehre präsent ist und Praktizierende zusammenkommen.
Dar-gyä (dar rGyas) heißt soviel wie "blühen und gedeihen": an diesem Ort mögen die Praxis und die Lehren blühen und gedeihen.

Im Dargyäling wird eine Reihe von Veranstaltungen und Kursen angeboten, weitere Informationen dazu befinden sich im Programmkalender.
Vor allem besteht die Möglichkeit, ein Vajra-Tanz-Mandala auszulegen und die Vajra-Tänze durchzuführen. Außerdem trifft sich regelmäßig eine Yantra Yoga-Praxisgruppe.
4x im Monat findet eine Ganapuja statt: an Neumond & Vollmond, sowie am Padmasambhava- & Dakini-Tag.

Viele Retreats werden im Internet live übertragen und die Belehrungen können in Dargyäling via Video-Webcast mitverfolgt werden, vgl. Reiseplan Chögyal Namkhai Norbu.

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